Hardware

Vorab: die hier verwendeten Abbildungen sind von den Hertellern der Produken.
Die Quellen dafür sind im Worl Wide Web

Roland/Calkewalk – Digitech – Boss – Schertler

 

Die Beschreibungen dienen den Musikern,
die mit dem Spielen von E-Instrumenten Erfahrung sammeln & Experimentieren möchten.
Profis wissen was sie wollen und werden Details sich über die Herstellerseiten besorgen.
Somit bekommt der Leser eine Orientierung über verwendbares Equipment.
Die hier dargestellten Geräte werden von mir benutzt und sind stellvertretend für ihre Kategorie,
denn es gibt eine Menge und ständig neue Produkte auf dem Markt – für jeden Geschmack,
Geldbeutel oder natürlich auch differenzierter Funktionalität.

 

 

Aufnahmen mit einer USB Audio PC/MAC Schnittstelle:

calkewalk_v-20

 

 

 

 

 

Mit einem Audio Interface – hier dem Cakewalk V-Studio 20 lassen sich mehrere Spuren eines Songs aufzeichnen. (Hier bis zu 16 Stück)
Ich arbeite meist ja nur mit 2-3 Spuren – Klavier & Cello oder Cello Duo.
Solch ein Interface bietet die Aufnahmen direkt mittels Instrumentenkabels, oder über via internem/externen Mikrofon.
Das Gerät hat eine USB Schnittstelle und verbindet dadurch mit einem PC oder MAC. Eine Software visualisiert alle
Einstellungen, welche auch an der Hardware zu regeln geht. Somit ist die Aufnahmesituation über beide Wege, am Tool, oder
am PC steuerbar. Die Software hat dazu noch einige simulierte Effektgeräte, welche man einzeln manipulieren kann.
Dazu gibt es aber auch Presets vom Werk aus, mit denen man schnell die Sounds verändert. Ausgangsbuchsen ermöglichen
ein Hören über Kopfhörer oder dem Anschluss von Lautsprechern.
Die Aufnahmen können später komplett abgemischt werden. (z.B. Hall, Helligkeit,..E.t.c.). Abspeichern der Songs geht in
vielen Formaten und Qualitäten: z.B. WAV/MP3,…

Dieses Gerät belastet keine PC Ressourcen, so daß man auch mit der Performance eines  kleinen Netbooks
klar kommt. Die Aufnahmeverarbeitung läuft somit latenzfrei/unverzögert. Vorteil: überall kann man so ein Ministudio
mitnehmen – auch auf Reisen.

 

Live Aufnahmen und Abspielen als WAV/MP3:

hard_002

 

 

 

 

 

 

Mit solch einem Handrekorder entstehen schnelle Aufnahmen. Hat man eine Idee….Einschalten und Aufnehmen. Dann ist erst mal das „Backup“ vorhanden. Allerdings nutze ich einen Rekorder auch für das Aufnehmen von Liveauftritten von Bands,
Orchestern und mir selbst. Für mich war es wichtig, dass ein Rekorder mit normalen LR6 – AA Batterien läuft und man vor
einer Aufnahme noch Akkus laden muss. Die Laufzeiten sind bei Aufnahmen zw. 8-10 Stunden. Gespeichert wird hier
in WAV/MP3 verschiedenen Qualitäten auf eine SD Card. Alle Aufnahmen kann lassen sich abspielen und mittels Kopfhörer
überprüfen oder einem Klinkenadapter auf Lausprechern direkt übertragen. Somit funktioniert ein Rekorder auch wie ein
Player zum Üben.

 

Einfaches Loopen / Overdubben:

looper

 

 

 

 

 

Solch ein Gerät benutzt man zum Aufnehmen von Klangmotiven, welche man während dem Spiel als so genannte
Loops – Schleifen – abspielen kann. Bei dem Stück: „he is gone“ ist der Hintergrund aus solch einer Idee gewonnen.
Darauf lässt sich  Improvisieren. Dieses hier Dargestellte System hat 99 Speicherplätze auf einer CF Karte.
Nicht nur Motive, sondern auch ganze Songs legt man hier ab. Via USB und einem PC können die Daten dann auch
gesichert werden. Bei den Aufnahmeeingängen kann man Instrumente, Player oder Mikrophone anschließen.
Die eingespielten Motive z.B. beim Livebetrieb, lassen sich hier auch „overdubben“, also mit einer weiteren Klangfolge
überlagern, oder auch wieder zurücknehmen.
Auch die Bauart als so genannter „Bodentreter“ dient zum Spielen direkt während eines Gigs, da man durch die Verwendung von
Fußpedalen direkt ansteuert, die Hände zum Spielen frei bleiben.

 

 

 

Mehrspuriges Loopen und Dubben:

RC-50_3-big

 

 

 

 

 

 

Dieses Gerät beinhaltet zu den Funktionen des einfachen Loopens gleich 3 Kanäle. Damit
kann man mehrere Klangmotive einzeln während dem Spiel ablegen. Diese wiederum ein- und
ausschalten oder jeweils überlagern.
Das Spielen im Live Betrieb erfordert enormes musikalisches können. Die Motivfolgen
müssen sofort sitzen in ihrer Intonation und auch im Rhythmus. Der Musiker muss seine
Ideen (Aufbau des Stücks) während dem Spielen voll in der Präsenz haben, zugleich die Fußbedienung
des Gerätes und sein eigenes Spiel koordinieren. Dazu soll aber auch alles spontan, frei und ungezwungen
in musikalischer Hinsicht ablaufen. Eine Herausforderung zu der es regelrechte LOOP Wettbewerbe
gibt. Dazu gibt es im Internet jede Menge Videos auf verschiedenen Tube Kanälen.

 
Beispiel Soundmodulieren Effektpedale

ME50B

 

 

 

 

 

 

 

Hier muss man viel Tüfteln, denn viele System eignen sich nicht wirklich für die Veränderung des Sounds an einem Cello:

Mit einem Multieffektpedal hat man die Möglichkeit u.a. Klangfarben zu verändern. Es sind nicht nur die Höhen,
Tiefen und Mitten veränderbar. Hier gibt es die klassischen Effekte aus dem E bass E gitarren Sektor: Verzerrer,
Kompressoren, Delays, Drives und Filter. Dazu hat mal, wie her abgebildet noch ein Expression Pedal rechts.
Dieses kann z.B. während dem Spiel zur Lautstärkeanhebung oder Absenkung verwendet werden.
Die von mir meist genutzten Einstellungen sind z.B. Hall – Distortion & Enhancer wie bei dem Stück
„Still belong to you“. Meistens muss für mich aber das Cello doch in seiner relativ natürlichen Art und Weise
klingen. Dafür sollte man sich allerdings für ein Multieffektpedal für Accoustic Instrumente entscheiden,
welche speziell auch die Tonerabnehmersysteme von Celli, Geigen und akustischen Instrumenten untersützen.
Es gibt auf dem Markt jede Menge Effektgeräte – das Auspropbieren der Systeme erfordert viel Zeit.
Hier muss sich jeder selbst viel Zeit nehmen, um das Optimale in Sachen Preis, Bedienbarkeit und auch
Anwendungsumsetzung herauszufinden.

Ich bin von den Multieffektgeräten auf einzelne Effekte umgestiegen, da man somit seine eigenen Vorstellungen und Erwartungen flexibler gestalten kann.